Suchmaschinen – das geht auch nachhaltig!

Suchmaschinen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Die am meisten genutzte Suchmaschine ist Google, wo ca. 64.000 Suchanfragen pro Sekunde bearbeitet werden. Doch welche Vorteile bieten andere Suchmaschinen? Mit nachhaltigen oder auch „grünen“ Suchmaschinen wie beispielsweise Ecosia kommen Sie nicht nur an Ihre gesuchten Informationen, Sie leisten zugleich sogar einen positiven Beitrag zum Klima.

Wie funktioniert Ecosia?

Ecosia ist keine normale Suchmaschine wie wir sie kennen, denn das ganze Konzept entstand in Zusammenarbeit mit Bing. Die Suchanfragen werden nicht von Ecosia selbst bearbeitet, sondern von der Microsoft-Suchmaschine. Die kostenfreie Suchmaske pflanzt mithilfe der gestellten Suchanfragen Bäume und unterstützt somit die Wiederaufforstung. Anhand des Zählers neben dem Suchfeld sehen die Nutzer die Anzahl der bereits gepflanzten Bäume.

Die Gewinne von Ecosia setzten sich aus den Werbeeinnahmen bezahlter Anzeigen, wie auch Klicks auf Links oder Partner-Shops zusammen.  Auf diese Weise kann Ecosia dem Nutzer eine kostenfreie Suche ermöglichen, die zeitgleich Klimaschutzmaßnahmen unterstützt, indem ca. 80 % der Einnahmeüberschüsse an Naturschutzorganisationen gespendet werden.

Neben den gepflanzten Bäumen möchte Ecosia auch weitere Klimaschutzmaßnahmen umsetzten. Dazu gehören bereits Server, die mit selbst erzeugtem Ökostrom betrieben werden, wodurch die CO2-Bilanz deutlich geringer ausfällt als die anderer Suchmaschinen.

Was steckt hinter Ecosia?

Oftmals wird Ecosia als „Greenwashing für Bing“ bezeichnet. Auch wenn es auf dem ersten Blick so aussieht, hat diese Aussage jedoch nichts mit der Realität zu tun. Die nachhaltige Suchmaske hat seine eigenen Ziele und ist nicht in allen Punkten mit Bing zu vergleichen. Obwohl die Suchen durch Bing bearbeitet werden, lassen sich bei den Ergebnissen von Bing und Ecosia deutliche Unterschiede bei den Shopping-Links und den Anzeigen erkennen.

Da Ecosia sich auf die Zielgruppe auf Nachhaltigkeit bedachter Menschen konzentriert, sollen die Suchergebnisse mit entsprechend nachhaltigen Angeboten auch hervorgehoben werden. Mit einem grünen Blatt werden besonders klimafreundliche Ergebnisse markiert. Dementsprechend sollten auch die SEO-Strategien anpassen.

Was verändert sich für SEO?

Der Fokus von den meisten Ecosia-Nutzern liegt auf Klimaschutz und nachhaltigem Konsum. Anhand dieser Information kann eine SEO-Strategie aufgebaut werden. Treffer und Anzeigen, die auf die oben genannten Aspekte zutreffen, sind meist relevant für Ecosia-Nutzer und somit weit oben gelistet. Außerdem sollte niemals vergessen werden, dass die Suche selbst von Bing ausgeführt wird, weshalb die Strategien auf den Microsoft-Algorithmus angepasst sein sollten.

Was kann man daraus mitnehmen? Auch wenn Ecosia im Vergleich zu Google eher wenige Nutzer aufweisen kann, ist dank des Klimakonzepts mit einem deutlichen Aufstieg zu rechnen. Ohne zusätzliche Kosten oder Aufwand bekommt man schnell die gewünschten Informationen und tut zudem auch noch etwas für die Umwelt. Genug Gründe also, um gemütlich von zuhause aus einen Baum zu pflanzen.

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